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PowerPoint und Präsentationen: |
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Foliengestaltung Eine Präsentation soll die vorgetragenen Thesen strukturieren und leicht erfassbar darstellen. Eine Textseite lässt sich etwa mit fünf bis sieben Thesen gut füllen. Um eine Grafik leicht verständlich zu halten, sollte sie nicht mehr als eine Aussage enthalten. Slides die eine "kurze Geschichte der menschlichen Gesellschaft" auf einem DIN-A-4-Blatt darstellen wollen, sollten den Autor dazu bringen, stärker zwischen wichtigen und nebensächlichen Informationen zu unterscheiden. Vortragsbegleitende Folien sollen den Vortrag grafisch unterstützen und veranschaulichen. Vorteile von Grafiken in einer Präsentation sind.
Folien sollten farbig, aber nicht bunt wirken. Mittlerweile wird der Overhead-Projektor fast vollständig vom Beamer abgelöst. Präsentationen, die noch vor ein paar Jahren im Wesentlichen aus Graustufendarstellungen mit einzelnen eingefügten Farbfolien bestanden, sind mittlerweile durchgängig farbig. Allerdings sollte die Option der Millionen von Farben dazu animieren, sie auch gezielt einzusetzen! Viele Menschen haben eine Rot-Grün-Sehschwäche – auch für diese Personen sollte eine Präsentation eindeutig erkennbar sein! Letztendlich sollte eine begrenzte Anzahl definierter Farbtöne reichen. Schwarz, Weiß, ein helles und ein dunkles Grau, sowie vier Grundtöne mit jeweils einer helleren und einer dunkleren Variante sollen reichen. Die Farbabstimmung ist ein besonders kritischer Punkt, denn die Farben sollen ja nicht nur auf Bildschirm und Beamer gut aussehen, sie müssen auch bei einem Graustufenausdruck deutlich unterscheidbar sein. Falls ausreichend Zeit ist, sollten verschiedene Varianten und Ideen zur Visualisierung realisiert werden, um dann die am besten passende Variante auszuwählen. Mit Hervorhebungen sollte sparsam umgegangen werden. Eine inflationäre Verwendung bedeutet immer auch eine Abwertung der betreffenden Elemente. |
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© Thorsten Sprenger – INFO-GRAPHICS |
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