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PowerPoint und Präsentationen: |
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Farbwahl Generell sinkt der Farbkontrast bei Beamer- und auch Overhead-Präsentationen. Deshalb ist es sinnvoll, möglichst hohe Kontraste zwischen Text und Hintergrund zu wählen. Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Farben nicht nur bei der Präsentation per Projektionsmitteln unterscheidbar sind, sondern auch im Graustufenausdruck noch eine deutliche Unterscheidung vorliegt. Weiterhin ist zu beachten, dass Rot-Grün-Sehschwächen weit verbreitet sind und eine inhaltliche Auseinandersetzung mit der Präsentation nicht behindern sollten. Bei hochwertigem Beamer und hochwertiger Leinwand kann ein weißer Hintergrund blenden. Ein sehr helles Grau ist für viele räumliche Gegebenheiten eine gute Wahl um Blendeffeke auf der einen und Kontrastverluste auf der anderen Seite zu vermeiden. Auch Folienhintergründe mit Farbverläufen sind selten ein sinnvoller Effekt. Speziell wenn die Präsentation auch in gedruckter Form vorliegen soll, ist ein neutraler und einfarbiger Hintergrund sinnvoll. Auch andere Spielereien aus der Frühphase der computergestützten Gestaltung wie Schatten oder Blocksatz sollten weitgehend vermieden werden. Diese Elemente erschweren die Erfassung der Folieninhalte (Blocksatz macht dies durch unregelmäßige Abstände zwischen den Worten). Ebenfalls vermieden werden sollten große rote Flächen, speziell wenn sie im Kontrast zu grünen oder blauen Flächen und Objekten stehen – solche Darstellungen führen zu Irritationen. Als weitere Farben sind die beiden Kontraste Schwarz und Weiß sowie ein helles und ein dunkles Grau sinnvoll. In der Folienfarbskala von PowerPoint sind dann noch vier weitere Farben fest definierbar. Vorteilhaft ist, diese mit vier Farben zu definieren, die in der Reihe der benutzerdefinierten Farben um je eine hellere und eine dunklere Variante ergänzt werden. Diese Farben reichen, denn eine Präsentation soll durchaus farbig, aber nicht bunt wirken! Für die Farben einer Präsentation gilt ebenso wie für den Inhalt einer Folie die alte Weisheit "weniger ist manchmal mehr"! Auch sollte die Bedeutung der einzelnen Farben berücksichtigt werden. Soll die Präsentation weltweit gezeigt werden, kann für verschiedene Regionen eine veränderte Farbgebung notwendig werden. Vermeiden Sie möglichst, auf die Standard-Templates und -ClipArts zurückzugreifen, die mit PowerPoint ausgeliefert werden. Nahezu jeder Anwender kennt diese Vorlagen und eine Bemerkung "... das ist ja aus PowerPoint!" kann die Aufmerksamkeit der Zuhörer schnell vom Thema des Vortrags ablenken. |
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© Thorsten Sprenger – INFO-GRAPHICS |
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