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Erste
Überlegungen
Ziel eines Vortrags ist, dem Auditorium die vorgetragenen
Inhalte näher zu bringen. Eine Begleitung des gesprochenen Wortes
durch Bilder, Grafiken oder Organigramme verstärkt die Vortragswirkung.
Etwa 20 Prozent eines mündlichen Vortrags können von den Zuhörern
verarbeitet werden. Circa 30 Prozent einer rein bildlichen Präsentation
können von den Betrachtern später weiterverarbeitet und reproduziert
werden. Mündlicher Vortrag und bildliche Präsentation
kann die Menge der behaltenen Informationen steigern auf bis zu 70 Prozent!
Wer wirklich Inhalte zu vermitteln hat und das auch
in möglichst großem Umfang umsetzen möchte, muss seinen
Vortrag mit einer Präsentation verstärken! Das Auditorium kann
entweder zuhören oder mitlesen – beides zusammen ist eine große
Herausforderung. Auch darf nicht irgendein Präsentationslayout unter
der Devise "Irgendwie muss es ja aussehen" erstellt werden.
Häufig wird von der Qualität der Präsentation auf die Qualität
der Inhalte geschlossen. Es gilt bestimmte Faktoren zu beachten:
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Die Schriftgrößen
sollten den äußeren Bedingungen und örtlichen Gegebenheiten
entsprechen und mindestens eine Größe von 14 Punkt
haben. Bei großen Räumen sind 20 Punkt Schriftgröße
aber definitiv besser. Wenn die Zuhörer ein Handout bekommen,
können bei der verteilten Unterlage auch kleinere Schiftgrößen
gewählt werden. |
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Vortrag und Präsentation
sollen sich ergänzen. Die grafische Darstellung ist dem Textdiagramm
unbedingt vorzuziehen. |
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Es ist sinnvoll, passende
Schriftarten und Formate zu wählen: |
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Klare schnörkellose
Schriften wie Arial oder Verdana. |
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Zeilenabstand möglichst
1,5 Zeilen, aber nicht kleiner als eine Zeile. |
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Möglichst hoher Kontrast
zwischen Schrift und Hintergrund. Bei optimalen Bedingungen ist allerdings
ein schwach hellgrauer Hintergrund einem weißen vorzuziehen,
da Weiß in einem dunklen Raum mit sehr heller Leinwand blenden
kann. |
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Alle zwei bis vier Minuten
sollte eine neue Folie präsentiert werden. Bei schnellerem Wechsel
besteht die Gefahr, des "vertonten Folienfilms" und das
Handout wird zum Daumenkino! Wenige Kernthesen reichen, die Verfeinerung
und Vertiefung der Inhalte wird mündlich vorgetragen. |
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Eine Folie/Slide soll
die Inhalte verdeutlichen, nicht verschleiern. |
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Bestandteile, die sich
auf jeder Folie wiederholen (Folientitel, Dokumentenkennung oder Seitenzahlen)
sollten sich auf dem Folienmaster befinden. |
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Gleichartige Objekte wie
"Sticker", Fußnoten oder Tabellen sollten ein identisches
Format haben und sich an genau gleichen Positionen auf der Seite befinden.
Sonst gibt es beim Folienwechsel "Springer" (ein Objekt
verschiebt sich um wenige Millimeter) – die Präsentation
wirkt unruhig und die Gestaltung lenkt vom Inhalt ab. |
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Die Titel der einzelnen
Slides sollen möglichst eine Geschichte erzählen. Trotzdem
ist es sinnvoll, jedem Seitentitel eine eigenständige Aussage
zu geben. |
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